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Winter

Der Winter beginnt astronomisch am 21. oder 22. Dezember mit der Wintersonnenwende - dem kuerzesten Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel. Meteorologisch beginnt der Winter schon am 1. Dezember, weil die Klimatologen feste Drei-Monats-Quartale verwenden. Die Wintersonnenwende ist seit der Antike Anlass fuer Lichtfeste; in Mitteleuropa hat sich daraus die christliche Weihnachtszeit entwickelt. Beide Definitionen und Brauchtum lesen Sie weiter unten.

Winter im Detail

Jahr Astronomischer Beginn Wochentag Anlass
2025 21.12.2025 Sonntag Winteranfang (Wintersonnenwende)
2026 21.12.2026 Montag Winteranfang (Wintersonnenwende)
2027 22.12.2027 Mittwoch Winteranfang (Wintersonnenwende)
2028 21.12.2028 Donnerstag Winteranfang (Wintersonnenwende)
2029 21.12.2029 Freitag Winteranfang (Wintersonnenwende)

Was ist der astronomische Winteranfang?

Der astronomische Winteranfang ist die Wintersonnenwende - der Moment, in dem die Sonne ihren suedlichsten Stand erreicht. Sie scheint dann senkrecht ueber dem suedlichen Wendekreis. 2026 faellt der Winteranfang auf den Montag, 21. Dezember 2026. Es ist der kuerzeste Tag des Jahres auf der Nordhalbkugel - in Berlin etwa 7 Stunden 40 Minuten Sonnenschein.

Meteorologischer Winter: 1. Dezember

Anders als die astronomische Datierung beginnt der meteorologische Winter immer am 1. Dezember. Wetterdienste nutzen diese Vereinfachung, weil sich die Klimastatistiken so klarer in Quartale gliedern lassen (Dezember-Januar-Februar). In Deutschland sind Januar und Februar klimatologisch die kaeltesten Monate; der Hochwinter liegt also voll im meteorologischen Winter.

Wintersonnenwende und Lichtfeste

Solstitium ("Sonnenstillstand") - die Sonne scheint senkrecht ueber dem suedlichen Wendekreis. Ab der Wintersonnenwende werden die Tage wieder laenger; das war in vielen Kulturen Anlass fuer Lichtfeste. Im germanischen Raum war das vorchristliche Yule (oder "Jul") das 12-Tage-Mittwinterfest mit Feuerritualen. Mit der Christianisierung wurde es teilweise in das christliche Weihnachten (25. Dezember) integriert; in Skandinavien heisst Weihnachten bis heute "Jul".

Saisonale Feiertage im Winter

Im Winter liegen: Heiligabend (24. Dezember, kein gesetzlicher Feiertag, in der Praxis ab 14 Uhr arbeitsfrei), Erster Weihnachtstag (25.12., bundesweit), Zweiter Weihnachtstag (26.12., bundesweit), Silvester (31.12., kein Feiertag), Neujahr (1. Januar, bundesweit), Heilige Drei Koenige (6. Januar, nur in Baden-Wuerttemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt). Der Winter endet astronomisch mit dem Fruehlings-Aequinoktium am 20. Maerz - im Februar liegt also bereits der Vorfruehling.

Phaenologie und Brauchtum im Winter

Phaenologisch ist der Winter in Deutschland die Vegetationsruhe - kein Pflanzenwachstum, oft Schneedecke. Brauchtum: Adventskranz, Weihnachtsbaum, Weihnachtsmaerkte (in vielen Innenstaedten von Ende November bis Heiligabend), Silvesterfeuerwerk (allerdings Verbote in einigen Innenstaedten wegen Feinstaubbelastung), Neujahrsschwimmen in Seen und der Ostsee. In Bayern und im Alpenraum sind Krampuslaeufe und Perchtenlaeufe in der Adventszeit volksnahe Tradition.

Winterzeit-Umstellung am Ende des Winters

Die Winterzeit (Normalzeit) endet jaehrlich am letzten Sonntag im Maerz - die Uhr wird um 2 Uhr morgens auf 3 Uhr vorgestellt (Sommerzeit verliert eine Stunde). Den Countdown bis zum Winteranfang zeigt der Countdown Rechner. Werktagsberechnungen rund um die Dezember-Sonnenwende nutzen Sie mit dem Arbeitstage Rechner. Schulferien-Termine im Winter pro Bundesland finden Sie unter Schulferien. Damit haben Sie auf dieser Seite Winter in Deutschland - astronomische Sonnenwende, meteorologischer Winteranfang, Lichtfeste und Feiertage - vollstaendig zusammengefasst.

Haeufige Fragen zu Winter

Haeufige Fragen zu Winter

Winter in Deutschland: Schnellzugriff

Sie haben die wichtigsten Daten zu Winter in Deutschland: astronomischer und meteorologischer Beginn, Aequinoktium oder Solstitium und saisonales Brauchtum. Werktagerechner.de verbindet Winter mit dem Kalender, dem Feiertage-Verzeichnis und dem Brueckentage-Rechner fuer alle 16 Bundeslaender.